Canakinumab
bDMARD · IL-1β-Inhibitor
Kurzfassung
Still-Syndrom und CAPS/TRAPS/HIDS-MKD/FMF ab 2 Jahren; Gichtanfälle unter definierten Voraussetzungen.
Still ab 7,5 kg: 4 mg/kg s.c. alle 4 Wochen, maximal 300 mg. Gicht: 150 mg einmalig; Wiederholung frühestens nach 12 Wochen.
Aktive schwere Infektion.
Bei Neutropenie/Leukopenie nicht beginnen; Blutbild, Tbc-Screening; MAS bei Still beachten.
Wirkmechanismus
Humaner monoklonaler Antikörper gegen IL-1β; blockiert dessen Interaktion mit dem IL-1-Rezeptor. [1]
Indikationen
CAPS: Ab 2 Jahren; Muckle-Wells, NOMID/CINCA und schweres FCAS mit über die Kälteurtikaria hinausgehenden Symptomen. [1]
TRAPS: Ab 2 Jahren. [1]
HIDS/MKD: Ab 2 Jahren. [1]
FMF: Ab 2 Jahren, gegebenenfalls mit Colchicin. [1]
Still-Syndrom ab 2 Jahren: Aktive AOSD/sJIA nach unzureichendem Ansprechen auf NSAR und systemische Kortikosteroide; allein oder mit MTX. [1]
Gichtarthritis: ≥3 Anfälle in den letzten 12 Monaten; NSAR und Colchicin kontraindiziert, unverträglich oder unzureichend wirksam und wiederholte Kortikosteroidzyklen nicht geeignet. [1]
Dosierung und Anwendung
Still-Syndrom, Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren und ≥7,5 kg: 4 mg/kg s.c. alle 4 Wochen, maximal 300 mg. [DT][1]
TRAPS, HIDS/MKD und FMF, Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren und ≥7,5 kg: >40 kg 150 mg; ≥7,5 bis ≤40 kg 2 mg/kg; jeweils s.c. alle 4 Wochen. Ohne ausreichendes Ansprechen nach 7 Tagen Zusatzdosis in gleicher Höhe erwägen. Bei anschließend vollständigem Ansprechen 300 mg beziehungsweise 4 mg/kg alle 4 Wochen fortführen. [DT][1]
CAPS · Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren
Canakinumab · CAPS ab 2 Jahren · Start alle 8 WochenAlter und GewichtDosis s.c.
Ab 4 Jahren, >40 kg
150 mg
Ab 4 Jahren, ≥15 bis ≤40 kg
2 mg/kg
Ab 4 Jahren, ≥7,5 bis <15 kg
4 mg/kg
2 bis <4 Jahre, ≥7,5 kg
4 mg/kg
CAPS-Eskalation bei Start 150 mg/2 mg/kg: Nach 7 Tagen ohne zufriedenstellendes Ansprechen zweite Gabe 150 mg/2 mg/kg erwägen; bei vollständigem Ansprechen Erhaltung 300 mg/4 mg/kg alle 8 Wochen. Nach weiteren 7 Tagen ohne ausreichendes Ansprechen dritte Gabe 300 mg/4 mg/kg erwägen; bei vollständigem Ansprechen Erhaltung 600 mg/8 mg/kg alle 8 Wochen nach klinischer Beurteilung. [1]
CAPS-Eskalation bei Start 4 mg/kg: Nach 7 Tagen ohne ausreichendes Ansprechen weitere 4 mg/kg erwägen; bei vollständigem Ansprechen Erhaltung 8 mg/kg alle 8 Wochen erwägen. Erfahrung mit >600 mg beziehungsweise >8 mg/kg oder Intervallen <4 Wochen begrenzt. [1]
Gichtanfall: 150 mg s.c. einmalig, möglichst früh im Anfall; erneute Behandlung nur bei initialem Ansprechen und frühestens nach 12 Wochen. Harnsäuresenkende Therapie einleiten beziehungsweise optimieren. [DT][1]
Dosisanpassung
Nierenfunktionsstörung: Keine Dosisanpassung; begrenzte klinische Erfahrung. Leberfunktionsstörung: Nicht untersucht, keine Dosisempfehlung. Höheres Lebensalter: Keine Dosisanpassung. [1][FD]
Still-Syndrom, Deeskalation: Nach EULAR/PReS mindestens 3 Monate klinisch inaktive Erkrankung ohne Glukokortikoide, bei schwerem oder schwierig zu behandelndem Verlauf gegebenenfalls 6 Monate. Im EULAR/PReS-Supplement vorgeschlagene Optionen: 4 → 2 → 1 mg/kg alle 4 Wochen oder Intervallverlängerung von 4 auf 8 auf 12 Wochen bei 4 mg/kg; jeweils 6 Monate pro Reduktionsstufe vor Absetzen. (Off-Label) – reduzierte Dosis beziehungsweise verlängertes Intervall. [EST]
Vor Therapiebeginn
Basis: Aktive Infektion ausschließen, Impfstatus prüfen; großes Blutbild, AST/GOT, ALT/GPT, Kreatinin und Urinstatus; BSG/CRP zur Aktivitätskontrolle. [DT]
Blutbild: Bei Neutropenie, ANC <1,5 × 10⁹/l, oder Leukopenie nicht beginnen. [1]
Tuberkulose: Anamnese, klinische Untersuchung, IGRA und Thorax-Röntgen; aktive Tuberkulose vor einer LTBI-Prävention ausschließen. [DZK]
LTBI: Präventive Therapie vor Canakinumab beginnen. Kürzere Rifamycin-Schemata bevorzugen: Rifampicin für 4 Monate oder Rifampicin plus Isoniazid für 3 Monate; alternativ Isoniazid für 9 Monate. Wechselwirkungen, Verträglichkeit und Resistenzanamnese berücksichtigen. [DZK]
Beginn unter LTBI-Prävention: Die gemeinsame Stellungnahme DZK/DGRh/DDG 2021 empfiehlt mindestens 4 Wochen präventive Therapie vor der Immunsuppression. Die S2k-Leitlinie 2022 bezeichnet den frühestmöglichen Start als nicht gesichert und beschreibt 4–8 Wochen als in der Literatur sicher angesehenen Vorlauf. Bei dringlicher Immunsuppression Zeitpunkt interdisziplinär unter Berücksichtigung der Grunderkrankung und des Präventionsverlaufs festlegen. [DZK21][DZK]
HBV-Screening: HBsAg, Anti-HBc und Anti-HBs; bei HBsAg+ oder Anti-HBc+ zusätzlich HBV-DNA. [HB]
HBV-Risiko: Substanzspezifisch unzureichend quantifiziert; Prophylaxe und Kontrollen hepatologisch nach Serostatus und Gesamtregime festlegen. [HB]
Gesamtrisiko: Glukokortikoiddosis/-dauer, weitere Immunsuppression sowie Chemo-/Transplantationsregime berücksichtigen. Anti-HBs+ schließt bei Anti-HBc+ eine Reaktivierung nicht aus. Wenn erforderliche HBV-Kontrollen nicht gesichert sind: Prophylaxe. [HB][EHB]
Kontrollen ohne Prophylaxe: Bei HBsAg+ und niedrigem Gesamtrisiko HBV-DNA/ALT spätestens alle 8 Wochen; bei HBsAg−/Anti-HBc+/HBV-DNA− HBsAg, HBV-DNA und ALT alle 1–3 Monate. Bei neuem DNA-Nachweis oder HBsAg-Reversion sofort antiviral behandeln, vor Hepatitis. [HB]
Prophylaxe: Entecavir oder Tenofovir (TDF/TAF) vor Immunsuppression beginnen, währenddessen und danach 6–12 Monate (bei B-Zell-Depletion mindestens 18 Monate) fortführen. Nach Absetzen weiter überwachen; bei eigenständiger HBV-Therapieindikation länger behandeln. [HB]
Impfung: Bei HBsAg−/Anti-HBc− und fehlendem Impfschutz möglichst vor Immunsuppression impfen; Schema und Erfolgskontrolle. [HB][ST26]
Kontrollen
Sicherheitslabor nach DGRh: Großes Blutbild, AST/GOT, ALT/GPT, Kreatinin und Urinstatus nach 2–4 Wochen, im 2. und 3. Monat alle 4–8 Wochen, danach etwa alle 12 Wochen. BSG/CRP separat zur Aktivität. [DT]
FI: Leukozyten einschließlich Neutrophiler vor Beginn, nach 1–2 Monaten und bei Langzeit-/Wiederholungstherapie regelmäßig. Bei Neutro-/Leukopenie engmaschiger kontrollieren und Absetzen erwägen. [1]
Still-Syndrom: Auf MAS achten; unter Canakinumab können Fieber und Ferritinanstieg abgeschwächt oder verzögert auftreten. [EST]
Wirkbeginn und Therapiebeurteilung
Gicht: Wirkung meist nach 6–72 Stunden; bei fehlendem Ansprechen keine erneute Gabe. Still/Fiebersyndrome: Wirkung innerhalb weniger Tage bis Wochen; ohne klinische Besserung Fortführung überprüfen. [DT][1]
Gegenanzeigen
Aktive schwere Infektionen; Überempfindlichkeit gegen Wirkstoff oder Bestandteile. [1]
Nebenwirkungen und Maßnahmen
Auswahl: Infektionen einschließlich Atemwegsinfektionen, Reaktionen an der Einstichstelle, Oberbauchbeschwerden; Leukopenie/Neutropenie und Transaminasenanstieg. [1]
Infektionen: Bei Still/Fiebersyndromen während einer aktiven behandlungsbedürftigen Infektion weder beginnen noch fortführen; bei Gicht keine Gabe während einer aktiven Infektion. [1]
DRESS: Bei typischen Zeichen ohne andere feststellbare Ursache nicht weiter verabreichen und alternative Behandlung erwägen. MAS-Verdacht: Unverzüglich diagnostisch und therapeutisch angehen. [1][FD]
Wechselwirkungen
TNF-Inhibitoren: Kombination wegen schwerer Infektionen nicht empfohlen; DGRh rät auch von Kombination mit anderen bDMARDs/JAK-Inhibitoren ab. [1][DT]
CYP450-Substrate mit enger therapeutischer Breite: Bei Einleitung Wirkung beziehungsweise Wirkstoffspiegel kontrollieren und gegebenenfalls Begleitdosis anpassen. [1]
Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft: Anwendbar, wenn zur wirksamen Kontrolle der mütterlichen Erkrankung erforderlich. [EP]
Stillzeit: Mit dem Stillen vereinbar. [EP]
Väterlicher Kinderwunsch: Fortführung möglich. [EP]
Säuglingsimpfungen: Totimpfstoffe nach regulärem Impfplan. Nach intrauteriner Exposition im 2./3. Trimenon Lebendimpfungen bis zum Alter von 6 Monaten verschieben. [EP]
Fachinformation: Schwangerschaft und Stillen nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung. Kontrazeption während und bis 3 Monate nach letzter Dosis. Für intrauterin exponierte Säuglinge nennt die FI eine Lebendimpfpause bis 16 Wochen nach letzter maternaler Gabe vor Geburt. [1][FD]
Impfungen
Lebendimpfstoffe: Während Therapie vermeiden, außer bei klar überwiegendem Nutzen. Falls indiziert: mindestens 3 Monate Abstand nach der letzten und vor der nächsten Canakinumab-Injektion. [1]
Vor Therapiebeginn: Pneumokokken- und inaktivierte Influenzaimpfung möglichst vervollständigen. [1]
Impfplanung: Nichtlebendimpfungen sind unter Therapie möglich; möglichst mindestens 2, besser 4 Wochen vor Beginn abschließen. [SI][1]
Empfohlene Nichtlebendimpfstoffe
Auswahl für Erwachsene nach Alter, Grunderkrankung, Impfstatus und Gesamtimmunsuppression. [ST26]
STIKO · ImpfstoffauswahlImpfungIndikation / Schema
Influenza
Jährlich bei Immunsuppression/entsprechender Grunderkrankung oder ab 60 Jahren; inaktivierter Impfstoff, ab 60 Jahren Hochdosis- oder MF59-adjuvantiert.
COVID-19
Jährlich bei relevanter Immunsuppression/weiterem Risikofaktor oder ab 75 Jahren, bevorzugt Spätsommer/Frühherbst. Bei ausgeprägter Immundefizienz zusätzliche Dosen/verkürzte Abstände individuell. [SC26]
Pneumokokken
PCV20 bei Immunsuppression/entsprechender Grunderkrankung oder ab 60 Jahren. Nach PCV13/15 ≥1 Jahr; nach PPSV23 ≥6 Jahre, bei ausgeprägter Immundefizienz gegebenenfalls ≥1 Jahr.
Herpes zoster
Ab 18 Jahren bei Immundefizienz oder schwerer Grunderkrankung; ab 60 Jahren generell. Adjuvantierter Totimpfstoff: 2 Dosen im Abstand von 2–6 Monaten; möglichst vor Immunsuppression.
Hepatitis B
Bei fehlendem Impfschutz und (geplanter) Immunsuppression. Anti-HBs 4–8 Wochen nach der Impfserie kontrollieren; Ziel ≥100 IE/l.
RSV
Einmalig ab 75 Jahren; mit 60–74 Jahren bei schwerer Grunderkrankung/Immundefizienz oder Pflegeheimbewohnenden. Möglichst vor der RSV-Saison.
Weitere Impfungen: Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, HPV und altersgemäß Meningokokken-ACWY nach Impfkalender vervollständigen; Hepatitis A, FSME, Meningokokken B und Hib bei zusätzlicher Indikation. Bei Kindern und Jugendlichen altersgerechte STIKO-Schemata verwenden. [ST26]
Operationen
Größere elektive Eingriffe/erhöhtes Infektionsrisiko: Pausieren; Operation am Ende des tatsächlich verwendeten Therapieintervalls planen. Wiederbeginn bei ausreichender Wundheilung ohne Infektionszeichen. [DO]
Alltag und Handhabung
Selbstinjektion: Bei Fiebersyndromen/Still nach Schulung möglich; bei Gicht Verabreichung durch medizinisches Fachpersonal. Einstichstellen wechseln, Narben und entzündete/verletzte Haut vermeiden. [1]
Ausgelassene Dosis bei Fiebersyndromen/Still: Bald nachholen; Folgedosen im empfohlenen Intervall. [1]
Handelspräparate, Wirkstärken und Besonderheiten
Ilaris: 150 mg/ml; Durchstechflasche und Fertigpen enthalten jeweils 150 mg in 1 ml. Polysorbat 80. Lagerung bei 2–8 °C, nicht einfrieren, Lichtschutz. [1]
Ilaris 150 mg/ml Durchstechflasche
Erforderliches Volumen mit geeigneter Spritze entnehmen; Einmalgebrauch. Nach Öffnen aus mikrobiologischer Sicht sofort verwenden. [1]
Ilaris 150 mg SensoReady Pen
Feste Dosis von 150 mg je Pen; nicht schütteln. Selbstinjektion bei Fiebersyndromen/Still für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit >40 kg nach Schulung. Außerhalb des Kühlschranks: Innerhalb von 14 Tagen verwenden, nicht über 30 °C und nicht über das ursprüngliche Verfalldatum hinaus. Vor Injektion 30 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen. [1]
Für gewichtsbezogene Dosen, die sich mit ganzen 150-mg-Pens nicht abbilden lassen, die Durchstechflasche verwenden. [FD]
Überdosierung und Antidot
Begrenzte Erfahrung; bis 10 mg/kg i.v. oder s.c. in frühen Studien ohne Hinweise auf akute Toxizität. Bei Überdosierung überwachen und bei Bedarf unverzüglich symptomatisch behandeln. [1]
Quellen und Links
[HB] Cornberg M et al.: Deutsche S3-Leitlinie Hepatitis B, 2021, Kapitel 3.13, Empfehlungen 3.13.1–3.13.3 und Abbildung 3. Screening, Prophylaxe, Wirkstoffe, Kontrollintervalle und Nachlauf. Abruf 22.09.2026; Hepatitis-D-Addendum 2023. Originalquelle
[EP] Rüegg L et al.: EULAR recommendations for use of antirheumatic drugs in reproduction, pregnancy, and lactation: 2024 update. Ann Rheum Dis. 2025;84:910–926. Empfehlungen I–III, Tabellen 1–4 und Erläuterungen. DOI 10.1016/j.ard.2025.02.023. Originalquelle
[DO] Albrecht K et al.: Perioperativer Umgang mit der Therapie von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Aktualisierte Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. Z Rheumatol. 2022;81:212–224; online 2021. Originalquelle
[DZK] DZK/DGP: S2k-Leitlinie Tuberkulose im Erwachsenenalter. Version 2.4, 2022, mit Amendment 2023 zur resistenten Tuberkulose. Kapitel 8.5 und 8.7, S. 166–170; Empfehlung 104. Abruf 21.09.2026. Originalquelle
[DZK21] Diel R et al.: Gemeinsame Stellungnahme DZK/DGRh/DDG zum Tuberkuloserisiko unter Non-TNF-Biologika. Pneumologie. 2021;75:293–303. Schlussfolgerung S. 297: Reichweite und mindestens vierwöchiger Vorlauf. Originalquelle
[DT] DGRh: Therapie mit Canakinumab, Arztinformation, Juni 2017. Originalquelle
[EHB] EASL Clinical Practice Guidelines on the management of hepatitis B virus infection. J Hepatol. 2025;83:502–583. Abschnitt HBV-Reaktivierung, Tabelle 14 und Empfehlungen zur Prophylaxe/Überwachung. DOI 10.1016/j.jhep.2025.03.018. Originalquelle
[1] Ilaris: deutsche EU-Produktinformation, Abruf 23.09.2026. Abschnitt 4.2, S.3–5, zur Zusammenführung identischer Erwachsen-/Kinderschemata erneut geprüft. Fachinformation
[DTB] Diel R et al.: Gemeinsame Stellungnahme DZK/DGRh/DDG zum Tbc-Risiko unter Non-TNF-Biologika. Pneumologie 2021;75:293–303. Originalquelle
[EST] Fautrel B et al.: EULAR/PReS recommendations for the diagnosis and management of Still’s disease, comprising systemic juvenile idiopathic arthritis and adult-onset Still’s disease. Ann Rheum Dis. 2024;83:1614–1627. Empfehlungen und Supplement, Tabellen 4 und 6. Originalquelle
[SI] Wagner N et al.: Impfen bei Immundefizienz – Anwendungshinweise zu den von der STIKO empfohlenen Impfungen. IV: Autoimmunkrankheiten, andere chronisch-entzündliche Erkrankungen und immunmodulatorische Therapie. Bundesgesundheitsbl. 2019;62:494–515. Tabelle A-2. Originalquelle
[FD] Ilaris 150 mg/ml Injektionslösung und 150 mg Fertigpen: deutsche Fachinformation, Oktober 2024, V010. Abschnitte 4.1–4.6 und 6; Indikationen, Dosierungsalgorithmen, Reproduktion und Applikationsformen. Abruf 22.09.2026. Originalquelle
[ST26] STIKO: Impfempfehlungen 2026, Epidemiologisches Bulletin 4/2026, Fassung vom 10.09.2026. Tabelle 2: insbesondere Hepatitis B, Herpes zoster, Influenza, Pneumokokken und RSV; Impfkalender. COVID-19 siehe gesondert [SC26]. Originalquelle
[SC26] STIKO: Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung vom 09.07.2026, korrigierte Fassung vom 24.07.2026. Epidemiologisches Bulletin 28/2026, S.3–5: jährliche Standardimpfung ab 75 Jahren; Indikationsimpfung bei erhöhtem Risiko, angepasster Saisonbeginn und individuelle Schemata bei Immundefizienz. Originalquelle
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