Methotrexat
Kurzzusammenfassung
Indikationen RA · PsA · polyartikuläre JIA (präparate-/altersabhängig); Psoriasis vulgaris; Morbus Crohn (präparateabhängig).
Dosierung

RA: 15 mg 1× wöchentlich, Steigerung bis 25 mg/Woche (präparateabhängig) p.o./s.c.

PsA: üblicherweise 20–25 mg/Woche.

Psoriasis: 15 mg/Woche, bei Bedarf 20 mg, vereinzelt bis 25 mg.

Crohn: 25 mg s.c./Woche zur Einleitung, 15 mg/Woche zur Erhaltung.

Gegenanzeigen (Auswahl) Kreatininclearance <30 ml/min; Schwangerschaft.
Besondere Sicherheitsmaßnahmen Einmal wöchentlich – fester Wochentag und sichere Handhabung. Schwangerschaft ausschließen.
Wirkmechanismus

Methotrexat ist ein Folsäureanalogon und hemmt kompetitiv die Dihydrofolat-Reduktase sowie die DNA-Synthese. Welche Bedeutung die immunsuppressive und entzündungshemmende Wirkung sowie erhöhte extrazelluläre Adenosinkonzentrationen für die klinische Wirkung haben, ist nicht abschließend geklärt. [1]

Indikationen
Indikation Anwendungsbereich
RA Aktive RA.
PsA Schwere Psoriasis-Arthritis.
JIA Polyarthritische Formen schwerer aktiver JIA nach unzureichendem NSAR-Ansprechen; Zulassung und Altersgrenzen präparateabhängig. Jylamvo ab 3 Jahren; metex-Tabletten 7,5/10 mg ohne JIA-Zulassung. [2][3]
Psoriasis vulgaris Mittelschwere bis schwere bzw. schwere therapierefraktäre Erkrankung.
Morbus Crohn metex PEN/Fertigspritzen, Methofill-Fertigspritzen/Fertiginjektoren und MTX-ratiopharm-Fertigspritzen bei leichtem bis mittelschwerem Crohn nach Thiopurin-Versagen/Unverträglichkeit, allein oder mit Kortikosteroiden. Nordimet bei mäßigem steroidabhängigem Crohn: Induktion mit Kortikosteroiden; Erhaltung als Monotherapie nach MTX-Ansprechen. [1][4][5][6][7][8]

Zulassungen, Vorbehandlung und Altersgrenzen nach Präparat.

Off-Label-Anwendungen

Systemischer Lupus erythematodes (SLE) (Off-Label): Option bei klinisch unzureichender Kontrolle unter Hydroxychloroquin und höchstens 5 mg Prednisolon-Äquivalent/Tag; auch bei trotz Basistherapie aktiver kutaner SLE-Manifestation. Keine Lupusnephritis-Standardtherapie. [9][10]

Weitere (Off-Label)-Anwendungen: Systemische Sklerose [11], Myositiden [12], Polymyalgia rheumatica und Riesenzellarteriitis [13], Takayasu-Arteriitis [14], Granulomatose mit Polyangiitis und mikroskopische Polyangiitis [15], Persistierende oligoartikuläre juvenile idiopathische Arthritis [16], JIA-assoziierte Uveitis [17].

Dosierung und Anwendung

MTX wird bei den hier beschriebenen entzündlichen Erkrankungen ausschließlich einmal wöchentlich angewendet. Eine versehentliche tägliche Anwendung kann tödlich verlaufen. Wochentag schriftlich festlegen und Verständnis der Einnahme bzw. Injektion prüfen. Verordnung und Überwachung durch in der MTX-Therapie erfahrene Ärzte.[1]

Indikation Dosierung
RA Initial 15 mg/Woche.
Rasche Steigerung bis 25 mg/Woche möglich. [18]
PsA – periphere Arthritis Üblicherweise 20–25 mg/Woche als ausreichende therapeutische Dosis. [19]
Psoriasis vulgaris Initial und zur Erhaltung meist 15 mg/Woche.
Bei unzureichendem Ansprechen 20 mg/Woche, bei einzelnen Patienten bis 25 mg/Woche. [20]
Morbus Crohn Einleitung: 25 mg s.c./Woche.
Erhaltung: 15 mg s.c./Woche.
Dosierschema der metex-PEN-FI. [1]
Takayasu-Arteriitis · Erwachsene (Off-Label)Etwa 0,3 mg/kg einmal wöchentlich nach den französischen nationalen Empfehlungen; zusätzlich zu Glukokortikoiden. Applikationsweg und präparatespezifische Höchstdosis individuell festlegen. [21]

RA – Präparateunterschied: Lantarel- und metex-Tabletten sowie MTX HEXAL Fertigspritzen: im Allgemeinen höchstens 20 mg/Woche. [22][3][23]

Abweichende FI-Startdosen, Höchstdosen und Testdosen.

Applikation und Einnahme

Tabletten bzw. Lösung zum Einnehmen oder s.c. Injektion. Bei höheren Dosen steigt die orale Exposition nicht proportional. Bei Dosen >15 mg/Woche, unzureichendem Ansprechen oder gastrointestinaler Unverträglichkeit s.c. Anwendung erwägen. [18]

Die metex-PEN-FI beschreibt eine variable orale Bioverfügbarkeit (im Mittel etwa 70 %, Spanne 25–100 %) gegenüber nahezu 100 % parenteral. Beim Wechsel von p.o. auf parenteral kann eine Dosisreduktion erforderlich sein. [1]

Selbstinjektion nach Schulung. Applikationswege, Einnahme und erste Injektion nach Präparat.

Versäumte Dosis

Keine doppelte Dosis anwenden. Konkrete Nachholregeln nach Präparat.

Folsäure

5 mg Folsäure etwa 24 Stunden nach MTX zur Verringerung von Nebenwirkungen. [24], [20] Präparatespezifische Angaben.

Pädiatrische Dosierungen

JIA: 10–15 mg/m² KOF einmal wöchentlich, p.o. oder s.c.; bei 15 mg/m²/Woche wird im MARAJIA-Konsens wegen der Bioverfügbarkeit die s.c. Gabe bevorzugt. [25]

Präparatespezifische Altersgrenzen, Applikationswege und höhere FI-Dosen bei therapierefraktärer JIA.

Dosisanpassung

Nierenfunktion – DGRh

Von MTX bei einer GFR ≤45 ml/min wird abgeraten; unter 30 ml/min soll MTX nicht eingesetzt werden. Bei einer GFR >45 bis 60 ml/min eine Initialdosis von höchstens 10 mg/Woche mit schrittweiser Anpassung erwägen; bei GFR >60 ml/min werden 15–25 mg/Woche genannt. [26]

Nierenfunktion – metex PEN: Dosisanpassung nach Kreatininclearance. [1]

Kreatininclearance Anteil der vorgesehenen Dosis
≥60 ml/min 100 %.
30–59 ml/min 50 %.
<30 ml/min Kontraindiziert.

Abweichende Bezugsgrößen: Die metex-PEN-Tabelle bezieht sich auf die Kreatininclearance; die DGRh-Empfehlung auf die GFR. [26][1]

Bei Kreatininanstieg MTX unterbrechen. [24] Bei Dehydratation eine Unterbrechung erwägen. [22]

Leberfunktion: Bei erheblicher aktueller oder früherer Lebererkrankung nur mit größter Vorsicht. Schwere Leberfunktionsstörung ist kontraindiziert; metex PEN nennt außerdem Bilirubin >5 mg/dl (85,5 µmol/l) als Gegenanzeige. Bei anhaltenden oder erheblichen Auffälligkeiten der Leberdiagnostik Behandlung nicht beginnen bzw. unterbrechen. Persistierende Transaminasenanstiege oder sinkendes Albumin erfordern Abklärung und gegebenenfalls Reduktion/Absetzen; normale Transaminasen schließen eine Fibrose nicht sicher aus. Risikofaktoren: Alkoholanamnese, persistierende Enzymerhöhung, eigene oder familiär erbliche Lebererkrankung, Diabetes, Adipositas, frühere hepatotoxische Exposition und lange MTX-Behandlung. Bei insulinpflichtigem Diabetes wurden Zirrhosen auch ohne Transaminasenanstieg beschrieben. [1]

Alter: Eingeschränkte Organfunktion und geringere Folatreserven berücksichtigen. [1] Bei >75 Jahren eine reduzierte Startdosis erwägen; bei >80 Jahren 10 mg/Woche als Startdosis, abhängig von biologischem Alter, Komorbiditäten und Körpergewicht. [26]

Aszites / Pleuraergüsse: Verzögerte Elimination möglich; besonders sorgfältige Überwachung, gegebenenfalls Dosisreduktion oder Absetzen. Pleuraergüsse und Aszites vor Therapiebeginn drainieren (metex PEN [1]).

Vor Therapiebeginn
Bereich Maßnahme
Anamnese und Aufklärung Infektionen, Lungen- und Lebererkrankung, Alkohol, Komedikation; einmal-wöchentliches Schema.
Blutbild Großes Blutbild einschließlich Differenzialblutbild und Thrombozyten.
Leber Transaminasen, Bilirubin, Albumin; Fibrosediagnostik bei entsprechender Risikokonstellation.
Niere Nierenfunktion / Kreatininclearance.
Reproduktion Schwangerschaft ausschließen; Kontrazeption.
Impfungen Impfstatus prüfen.

HBV-Screening: HBsAg, Anti-HBc und Anti-HBs; bei HBsAg+ oder Anti-HBc+ zusätzlich HBV-DNA. [27]

HBV-StatusRisiko unter MTXKontrollen ohne antivirale Prophylaxe
HBsAg+Niedrig (<1 %). [28]Nach deutscher S3 spätestens alle 8 Wochen; HBV-DNA und ALT. [27]
HBsAg−/Anti-HBc+; HBV-DNA+ vor TherapiebeginnNiedrig (<1 %). [28]Nach EASL Vorgehen wie bei HBsAg+; hepatologischen Therapie- und Kontrollplan vor Beginn festlegen. [28]
HBsAg−/Anti-HBc+; HBV-DNA−Niedrig (<1 %). [28]Nach deutscher S3 HBsAg, HBV-DNA und ALT alle 1–3 Monate. [27]

Gesamtrisiko: Glukokortikoiddosis/-dauer, weitere Immunsuppression sowie Chemo-/Transplantationsregime berücksichtigen. Anti-HBs+ schließt bei Anti-HBc+ eine Reaktivierung nicht aus. Bei erhöhtem Gesamtrisiko Prophylaxe erwägen. Wenn erforderliche HBV-Kontrollen nicht gesichert sind: Prophylaxe. [27][28]

Präemptive Therapie: Bei zuvor negativer HBV-DNA und neuem DNA-Nachweis oder HBsAg-Reversion sofort antiviral behandeln, vor Auftreten einer Hepatitis. [27]

Prophylaxe: Entecavir oder Tenofovir (TDF/TAF) vor Immunsuppression beginnen, währenddessen und danach 6–12 Monate (bei B-Zell-Depletion mindestens 18 Monate) fortführen. Nach Absetzen weiter überwachen; bei eigenständiger HBV-Therapieindikation länger behandeln. [27]

Impfung: Bei HBsAg−/Anti-HBc− und fehlendem Impfschutz möglichst vor Immunsuppression impfen; Schema und Erfolgskontrolle. [27][29]

Thoraxröntgen, Tbc und Hepatitis

Präparatespezifische Voruntersuchungen.

Beeinträchtigte Lungenfunktion: MTX mit besonderer Vorsicht anwenden; nach respiratorischen Beschwerden fragen und bei Bedarf die Lungenfunktion untersuchen (Nordimet). [8]

Kontrollen

Kontrollumfang: Blutbild einschließlich Differenzialblutbild/Thrombozyten, GOT/GPT, alkalische Phosphatase, Kreatinin; klinische Befragung und Untersuchung.

PhaseZeitpunkt / Intervall
Vor TherapiebeginnVor Beginn.
Erste KontrolleNach 1–2 Wochen.
Zweite KontrolleNach weiteren 2–3 Wochen.
Weiterer VerlaufAnschließend alle 4 Wochen.
Längerfristig komplikationslosIntervall auf 6–12 Wochen verlängerbar.

Blutbild mit Differenzialblutbild/Thrombozyten, Transaminasen und Albumin, Nierenfunktion einschließlich Urinanalyse, Mund-/Rachenschleimhaut und Lungensymptome. Häufigere Kontrollen bei Dosissteigerung, höherem Alter oder erhöhtem Toxizitätsrisiko. [1], [3]

Abweichende Kontrollintervalle der Fachinformationen.

Wirkbeginn und Therapiebeurteilung

RA: Wirkbeginn nach etwa 4–8 Wochen. [24]

PsA / Psoriasis: etwa 2–6 Wochen; Morbus Crohn: etwa 8–12 Wochen (metex PEN). [1]

RA – Therapieziel: Anhaltende Remission; bei individuell unerreichbarer Remission zumindest niedrige Krankheitsaktivität. [18]

RA: Bei aktiver Erkrankung Krankheitsaktivität alle 1–3 Monate beurteilen. Therapie anpassen, wenn spätestens nach 3 Monaten keine Besserung oder nach 6 Monaten keine Remission erreicht ist. [18]

Bei ausreichendem Ansprechen und Verträglichkeit langfristige Behandlung. [24]

Gegenanzeigen

Schwere Nierenfunktionsstörung: Kreatininclearance <30 ml/min.

Schwangerschaft – embryotoxisch und teratogen.

Schwere Leberfunktionsstörung; Alkoholabusus.

Vorbestehende Blutbildveränderungen: Knochenmarkhypoplasie, Leukopenie, Thrombozytopenie oder signifikante Anämie.

Schwere akute oder chronische Infektionen, etwa Tuberkulose; HIV und andere Immundefizienzsyndrome.

Ulzera der Mundhöhle und bekannte Ulzera des Magen-Darm-Trakts.

Stillzeit laut Fachinformation; abweichende EULAR-Empfehlung unter Schwangerschaft und Stillzeit.

Gleichzeitige Impfung mit Lebendimpfstoffen.

Überempfindlichkeit gegen Wirkstoff oder sonstige Bestandteile. [1]

Nebenwirkungen und Maßnahmen
Ereignis / Befund Konsequenz
Übelkeit, Erbrechen, leichte gastrointestinale Beschwerden Bei stärkerer Unverträglichkeit Wechsel der Applikationsform erwägen. [24]
Stomatitis / Schleimhautulzera MTX unterbrechen. [24], [1]
Diarrhö MTX unterbrechen (metex PEN [1]).
Transaminasen >3 × Normobergrenze Unterbrechen. [24] metex PEN [1]: bei anhaltender Enzymerhöhung Dosisreduktion oder Absetzen erwägen; relevante Albuminabnahme abklären.
Fortschreitende Leberfibrose / Zirrhose MTX unterbrechen. [24]
Leukozyten <3.000/µl, Granulozyten <2.000/µl oder Thrombozyten <100.000/µl Unterbrechen. [24]
Aplastische Anämie / Panzytopenie / ausgeprägte Knochenmarksuppression MTX sofort absetzen. Bei MTX-Toxizität Calciumfolinat; siehe Überdosierung und Antidot. [1]
Kreatininanstieg / akute Nierenfunktionsstörung Unterbrechen.
Trockener Husten, Dyspnoe, Fieber; Verdacht auf Pneumonitis Sofort unterbrechen und unverzüglich abklären, einschließlich infektiöser Differenzialdiagnosen. Bei MTX-induzierter Lungenerkrankung keine Wiederaufnahme (Nordimet [8]).
Pulmonale alveoläre Blutung Als mögliche MTX-assoziierte Komplikation berücksichtigen; sofortige Abklärung (metex PEN [1]).
Schwere Infektion MTX unterbrechen. [24]
Exanthem Unterbrechen. Schwere Hautreaktion oder Überempfindlichkeit: sofort absetzen und dringlich behandeln. Bei Verdacht auf SJS/TEN Wiederaufnahme erst nach deren Ausschluss. Bei MTX-assoziierter epidermaler Nekrose beschreibt die FI eine Behandlung mit Folinsäure (metex PEN [1]).
Photosensibilität, Alopezie, lokale Injektionsreaktionen Bei Photosensibilität intensive Sonne und UV-Strahlung vermeiden; Sonnenschutz verwenden. [1]
Neurologische Verschlechterung / PML-Verdacht PML differenzialdiagnostisch berücksichtigen. [1]
Lymphom / lymphoproliferative Erkrankung MTX absetzen; eine Rückbildung nach Absetzen ist möglich. [1]
Wechselwirkungen
Kombination Konsequenz
Cotrimoxazol in antibiotischer Therapiedosis, beispielsweise 960 mg zweimal täglich Nicht kombinieren; erhöhtes Risiko hämatologischer Toxizität.
Cotrimoxazol zur PJP-Prophylaxe, 960 mg dreimal wöchentlich Die Prophylaxedosis wird von der DGRh als unbedenklich bewertet. [26] Die FI warnt allgemein vor verstärkter Toxizität durch Trimethoprim/Sulfonamide. [1]
Penicillin-AntibiotikaMTX für die Dauer der Penicillinbehandlung pausieren. [26]
ProbenecidNicht mit MTX kombinieren; verminderte renale Ausscheidung und erhöhte MTX-Toxizität. [26]
ASS ≥2 g/Tag Nicht kombinieren.
ASS 80–100 mg/Tag zur Thrombozytenaggregationshemmung Unbedenklich nach DGRh. [26]
Metamizol Bei Erwachsenen bis 79 Jahre von der Kombination abraten; ab 80 Jahren soll sie nicht eingesetzt werden.
Isoniazid Engmaschigere Leberkontrollen wegen additiver Hepatotoxizität.
Leflunomid DGRh: Kombination bei RA unter regelmäßigen Blutbild- und Leberkontrollen vertretbar. Abweichend rät die Arava-Fachinformation von der Kombination ab. [26][30]
NSAR Erhöhtes Toxizitätsrisiko besonders bei eingeschränkter Nierenfunktion.
Protonenpumpenhemmer Bei MTX-Standarddosierung nach DGRh keine klinisch relevante Interaktion. [26] Die metex-PEN-FI nennt eine mögliche Verzögerung der renalen Elimination durch Omeprazol/Pantoprazol. [1]
Distickstoffmonoxid (Lachgas) Gleichzeitige Anwendung vermeiden; verstärkte Folatantagonisierung mit möglicher schwerer Myelosuppression und Stomatitis. metex PEN [1]
Theophyllin Theophyllinspiegel überwachen; MTX kann dessen Clearance vermindern. [1]
Mercaptopurin Erhöhte Mercaptopurinspiegel; gegebenenfalls Dosisanpassung. metex PEN [1]
Ciclosporin Verstärkte MTX-Wirkung und -Toxizität sowie Risiko übermäßiger Immunsuppression und Lymphoproliferation. Jylamvo [2]

Leflunomid: Kombination mit MTX und weitere Wechselwirkungen.

Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft: 1–3 Monate vor Konzeption absetzen und auf eine schwangerschaftsverträgliche Therapie umstellen. Während der Schwangerschaft kontraindiziert: embryotoxisch und teratogen. [31]

Stillzeit: ≤25 mg/Woche nur erwägen, wenn eine stillverträgliche Alternative ungeeignet ist. [31]

Väterlicher Kinderwunsch: Fortführung bis 25 mg/Woche möglich. [31]

Zusätzlich – ungeplante Exposition (BSR): Bei niedrig dosiertem MTX (≤25 mg/Woche) sofort absetzen, Folsäure 5 mg täglich geben bzw. fortführen und eine frühzeitige pränatalmedizinische Risikobeurteilung veranlassen. Bei Einnahme im Monat vor Konzeption empfiehlt die BSR 5 mg Folsäure täglich bis zur 12. Schwangerschaftswoche. [32] Weiterführende Ultraschallkontrollen und teratologische Beratung anbieten. Eine Senkung des MTX-bedingten fetalen Risikos durch Folsäure ist nicht belegt. [33]

Fachinformation – metex PEN: Schwangerschaft vor Therapiebeginn ausschließen. Kontrazeption für Frauen während der Therapie und mindestens 6 Monate danach, für Männer während der Therapie und mindestens 3 Monate danach; im gleichen Zeitraum keine Samenspende. Schwangerschaft und Stillzeit sind in der FI kontraindiziert. Bei Konzeption während oder innerhalb von sechs Monaten nach Therapieende: teratologische Beratung und Ultraschallkontrollen. [1]

Fachinformation – Expositionsdaten: Bei mütterlicher MTX-Einnahme <30 mg/Woche werden Spontanaborte bei 42,5 % gegenüber 22,5 % und schwere Geburtsfehler bei 6,6 % gegenüber etwa 4 % der Lebendgeburten angegeben; Vergleich jeweils mit Frauen ähnlicher Grunderkrankung unter anderen Arzneimitteln. Die Zahlen beziehen sich auf eine Exposition während der Schwangerschaft. [1]

Fachinformation – Fertilität: Oligospermie, Menstruationsstörungen und Amenorrhö sind möglich und meist reversibel. [1]

Impfungen

Fachinformation: Gleichzeitige Lebendimpfungen sind kontraindiziert; Impfantworten können vermindert sein. [1]

Lebendimpfungen bei Erwachsenen mit >20 mg MTX/Woche: Mindestens 4 Wochen vor Beginn beziehungsweise frühestens 2 Monate nach Therapieende. [34]

Niedrigdosiertes MTX: Bei Erwachsenen ≤0,4 mg/kg/Woche oder ≤20 mg/Woche, bei Kindern ≤15 mg/m²/Woche können MMR-, MMRV- oder Varizellenimpfungen mit Priorix, PriorixTetra beziehungsweise Varilrix nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung erwogen werden; abweichend von der MTX-FI. [34]

Empfohlene Nichtlebendimpfstoffe

Auswahl für Erwachsene nach Alter, Grunderkrankung, Impfstatus und Gesamtimmunsuppression. [29]

ImpfungIndikation / Schema
InfluenzaJährlich bei Immunsuppression/entsprechender Grunderkrankung oder ab 60 Jahren; inaktivierter Impfstoff, ab 60 Jahren Hochdosis- oder MF59-adjuvantiert.
COVID-19Jährlich bei relevanter Immunsuppression/weiterem Risikofaktor oder ab 75 Jahren, bevorzugt Spätsommer/Frühherbst. Bei ausgeprägter Immundefizienz zusätzliche Dosen/verkürzte Abstände individuell. [35]
Pneumo­kokkenPCV20 bei Immunsuppression/entsprechender Grunderkrankung oder ab 60 Jahren. Nach PCV13/15 ≥1 Jahr; nach PPSV23 ≥6 Jahre, bei ausgeprägter Immundefizienz gegebenenfalls ≥1 Jahr.
Herpes zosterAb 18 Jahren bei Immundefizienz oder schwerer Grunderkrankung; ab 60 Jahren generell. Adjuvantierter Totimpfstoff: 2 Dosen im Abstand von 2–6 Monaten; möglichst vor Immunsuppression.
Hepatitis BBei fehlendem Impfschutz und (geplanter) Immunsuppression. Anti-HBs 4–8 Wochen nach der Impfserie kontrollieren; Ziel ≥100 IE/l.
RSVEinmalig ab 75 Jahren; mit 60–74 Jahren bei schwerer Grunderkrankung/Immundefizienz oder Pflegeheimbewohnenden. Möglichst vor der RSV-Saison.

Weitere Impfungen: Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, HPV und altersgemäß Meningokokken-ACWY nach Impfkalender vervollständigen; Hepatitis A, FSME, Meningokokken B und Hib bei zusätzlicher Indikation. Bei Kindern und Jugendlichen altersgerechte STIKO-Schemata verwenden. [29]

Operationen

MTX kann perioperativ fortgeführt werden. Bei >20 mg/Woche vorübergehende Reduktion auf ≤15 mg/Woche erwägen. [36]

Elektive Hüft-/Knieendoprothetik: Bedingte Empfehlung zur Fortführung der üblichen Dosis. Bei schweren/rezidivierenden Infektionen oder früherer Protheseninfektion kann eine Pause gewählt werden. [37]

Alltag und Handhabung

Alkohol vermeiden. metex PEN hat einen geringen oder mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit; bei Müdigkeit oder Schwindel nicht fahren bzw. Maschinen bedienen.

Einnahme, Hilfsstoffe und Handhabung nach Präparat.

MTX und benutzte Injektionsgeräte sicher und für Kinder unzugänglich aufbewahren bzw. entsorgen.

Schwangeres medizinisches Fachpersonal darf metex PEN nicht handhaben oder verabreichen. Haut- und Schleimhautkontakt vermeiden; bei Kontakt sofort mit reichlich Wasser spülen. [1]

Handelspräparate, Wirkstärken und Besonderheiten

Jylamvo · Lantarel · Lantarel FS · metex Tabletten · metex Fertigspritzen · metex PEN · Methofill · MTX HEXAL Tabletten · MTX HEXAL Fertigspritzen · MTX-ratiopharm · Nordimet

Auswahl. Wirkstärken in mg je Tablette, Pen oder Fertigspritze; Konzentrationen in mg/ml, Volumina in ml.

Lagerung: metex, Lantarel FS, MTX HEXAL und MTX-ratiopharm: nicht über 25 °C; in der Originalverpackung vor Licht schützen. [1], [4], [3], [38], [7], [23], [39] Weitere Angaben beim jeweiligen Präparat.

Pens und Fertigspritzen: Einmalige Anwendung; Reste verwerfen. [1], [8]

Jylamvo – Lösung zum Einnehmen

Konzentration: 2 mg/ml.
Zulassungsbesonderheit: Polyarthritische schwere aktive JIA nach unzureichendem NSAR-Ansprechen ab 3 Jahren.
FI-Dosierung bei JIA: 10–15 mg/m² KOF einmal wöchentlich; therapierefraktär bis 20 mg/m²/Woche mit häufigeren Kontrollen, höchstens 25 mg insgesamt pro Woche. [2]

Vor Therapiebeginn: Thoraxröntgen; Tbc- und Hepatitis-B-/C-Ausschluss bei klinischer Indikation.
Einnahme: Mit oder ohne Nahrung; orale Dosierspritze mit ml-Skalierung, 10 mg entsprechen 5 ml.
Folsäure: 5 mg zweimal wöchentlich, nicht am MTX-Tag. [2]

Hilfsstoffe: Parahydroxybenzoate; allergische Reaktionen, auch verzögert, möglich.
Lagerung / Anbruch: Nicht über 25 °C lagern; Flasche fest verschlossen halten; nach Anbruch 3 Monate haltbar. [2]

Lantarel – Tabletten

Wirkstärken: 2,5 · 7,5 · 10 mg.
Zulassung: Schwere aktive RA nach unzureichender Vorbehandlung/Unverträglichkeit oder bei besonders aggressivem Verlauf; schwere polyarthritische JIA ab dem 3. Lebensjahr nach NSAR-Versagen; schwere konventionell unzureichend behandelbare Psoriasis/PsA. [22]

FI-Dosierung bei RA: Initial 7,5 mg/Woche; Steigerung um 2,5 mg. Höherer Einstieg möglich; im Allgemeinen höchstens 20 mg/Woche.
Vor Therapiebeginn: Hepatitis-Serologie (A, B, C); ggf. Tbc-Ausschluss, Thoraxröntgen und Lungenfunktion. [22]

Einnahme: Einmal wöchentlich, unzerkaut mit Wasser; vorzugsweise abends und möglichst nicht zu den Mahlzeiten.
Teilbarkeit: Kerben bei 2,5 und 10 mg dienen nicht zum Teilen; 7,5 mg ohne Kerbe.
Hilfsstoffe: Lactose.
Lagerung: Die FI nennt ≤25 °C. [22]

Versäumte Dosis: Innerhalb von 24 Stunden nach dem vorgesehenen Tag nachholen; bei längerer Verzögerung vor der Anwendung ärztliche Rücksprache. Keine doppelte Dosis. [40]

Lantarel FS – Fertigspritzen

Wirkstärken: 7,5 · 10 · 15 · 20 · 25 mg.
Zulassungsbesonderheiten: Schwere konventionell unzureichend behandelbare PsA; polyarthritische schwere aktive JIA nach unzureichendem NSAR-Ansprechen, FI-Wortlaut „ab dem 3. Lebensjahr“. [38]

FI-Dosierung bei JIA: 10–15 mg/m² KOF einmal wöchentlich; in therapierefraktären Ausnahmefällen 20–30 mg/m²/Woche mit häufigeren Kontrollen.
Vor Therapiebeginn: Hepatitis-Serologie (A, B, C); ggf. Tbc-Ausschluss, Thoraxröntgen und Lungenfunktion.
Anwendung: Erwachsene s.c., i.m. oder i.v.; Kinder und Jugendliche s.c. oder i.m. [38]

metex – Tabletten

Wirkstärken: 2,5 · 7,5 · 10 mg. [41], [3]
Zulassungsbesonderheiten der 7,5-/10-mg-Tabletten: Schwere konventionell unzureichend behandelbare PsA; keine JIA-Indikation in dieser FI.
FI-Dosierung bei RA: Im Allgemeinen höchstens 20 mg/Woche. [3]

Vor Therapiebeginn: Hepatitis-Serologie (A, B, C); ggf. Tbc-Ausschluss, Thoraxröntgen und Lungenfunktion.
FI-Kontrollintervalle: Erste 2 Wochen wöchentlich; folgender Monat alle 2 Wochen; danach abhängig von Leukozytenzahl und Stabilität etwa monatlich.
Einnahme der 7,5-/10-mg-Tabletten: Unzerkaut mit Wasser, vorzugsweise abends und möglichst nicht zu den Mahlzeiten. [3]

metex – Fertigspritzen

Wirkstärken: 7,5 · 10 · 12,5 · 15 · 17,5 · 20 · 22,5 · 25 · 27,5 · 30 mg.
Zulassungsbesonderheiten: Schwere PsA bei Erwachsenen; schwere therapierefraktäre Psoriasis vulgaris.
Vor Therapiebeginn: Thoraxröntgen; Tbc- und Hepatitisausschluss bei klinischer Indikation. [4]

metex PEN – Fertigpen

Wirkstärken: 7,5 · 10 · 12,5 · 15 · 17,5 · 20 · 22,5 · 25 · 27,5 · 30 mg.
Konzentration / Volumen: 50 mg/ml; 15 mg entsprechen 0,30 ml. [1]

Zulassung: Aktive RA; schwere polyarthritische JIA nach NSAR-Versagen; mittelschwere bis schwere Psoriasis vulgaris für systemische Therapie; schwere PsA; leichter bis mittelschwerer Crohn nach Thiopurin-Versagen/Unverträglichkeit, allein oder mit Kortikosteroiden. Außer JIA jeweils Erwachsene. [1]

FI-Dosierung bei RA: Initial 7,5 mg s.c./Woche; Steigerung um 2,5 mg/Woche nach Aktivität und Verträglichkeit; in der Regel höchstens 25 mg/Woche.
PsA / Psoriasis: Initial 7,5 mg s.c./Woche, schrittweise Steigerung auf im Allgemeinen höchstens 25 mg/Woche. Parenterale Testdosis von 5–10 mg eine Woche vor Therapiebeginn empfohlen.
Höchstdosis bei PsA / Psoriasis: Üblicherweise 25 mg, in begründeten Ausnahmefällen bis 30 mg. Bei >20 mg/Woche erhöhtes Toxizitätsrisiko, insbesondere Knochenmarksuppression.
Crohn: Einleitung 25 mg s.c./Woche; Erhaltung 15 mg s.c./Woche. [1]

FI-Dosierung bei JIA, unter 16 Jahre: 10–15 mg/m² KOF einmal wöchentlich s.c.; therapierefraktär bis 20 mg/m²/Woche mit häufigeren Kontrollen. Unter 3 Jahren nicht empfohlen. [1]

Vor Therapiebeginn: Thoraxröntgen; Tbc- und Hepatitisausschluss bei klinischer Indikation.
FI-Kontrollintervalle: Erste 2 Wochen wöchentlich; folgender Monat alle 2 Wochen; folgende 6 Monate je nach Leukozytenzahl und klinischer Stabilität mindestens monatlich; danach mindestens alle 3 Monate. [1]

Anwendung: Einmal wöchentlich s.c.; erste Injektion unter direkter medizinischer Überwachung.
Folsäure: Supplementation nach Behandlungsleitlinien möglich.
Lagerung: ≤25 °C; nicht einfrieren; Lichtschutz im Umkarton. [1]
Versäumte Dosis: Keine doppelte Dosis anwenden. [42]

Nierenfunktion: Konkrete Dosisanteile in der Dosisanpassung. [1]

Methofill – Fertigspritzen und Fertiginjektoren

Fertigspritzen (Herstellerangebot): 7,5 · 10 · 12,5 · 15 · 17,5 · 20 · 25 mg.
Fertiginjektoren: 7,5 · 10 · 12,5 · 15 · 17,5 · 20 · 22,5 · 25 · 27,5 · 30 mg.
Konzentration: 50 mg/ml. [5], [6]

Lagerung: Nicht über 30 °C; im Umkarton vor Licht schützen. [5], [6]

MTX HEXAL – Tabletten

Wirkstärken: 2,5 · 5 · 7,5 · 10 · 15 mg. [43], [44], [45], [46], [39]
Zulassungsbesonderheit der 15-mg-Tabletten: Schwere konventionell unzureichend behandelbare PsA. [43]

MTX HEXAL – Fertigspritzen

Wirkstärken: 7,5 · 10 · 15 · 20 · 25 mg.
Zulassungsbesonderheit: Schwere PsA bei Erwachsenen.
Dosierung bei RA laut Gebrauchsinformation: Im Allgemeinen höchstens 20 mg/Woche.
Versäumte Dosis: Innerhalb von 24 Stunden nach dem vorgesehenen Tag nachholen; bei längerer Verzögerung vor der Anwendung ärztliche Rücksprache. Keine doppelte Dosis. [23]

MTX-ratiopharm – Fertigspritzen

Wirkstärken: 7,5 · 10 · 12,5 · 15 · 17,5 · 20 · 25 mg.
Zulassungsbesonderheit: Schwere PsA bei Erwachsenen.
Vor Therapiebeginn: Thoraxröntgen; Tbc- und Hepatitisausschluss bei klinischer Indikation. [7]

Nordimet – Fertigpens und Fertigspritzen

Wirkstärken: Beide Darreichungsformen mit 7,5 · 10 · 12,5 · 15 · 17,5 · 20 · 22,5 · 25 mg.
Konzentration / Volumen: 25 mg/ml; 15 mg entsprechen 0,60 ml. [8]

Zulassungsbesonderheiten: Schwere PsA bei Erwachsenen; schwere polyarthritische JIA nach unzureichendem NSAR-Ansprechen; mäßiger steroidabhängiger Crohn bei Erwachsenen, Remissionsinduktion mit Kortikosteroiden und Remissionserhaltung als Monotherapie nach MTX-Ansprechen. [8]

FI-Dosierung bei JIA, unter 16 Jahre: 10–15 mg/m² KOF einmal wöchentlich s.c.; therapierefraktär bis 20 mg/m²/Woche mit häufigeren Kontrollen. Unter 3 Jahren nicht empfohlen.
Vor Therapiebeginn: Thoraxröntgen; Tbc- und Hepatitisausschluss bei klinischer Indikation. [8]

Lagerung: Unter 25 °C; nicht einfrieren; im Umkarton vor Licht schützen. [8]

Vorbestehende Lungenfunktionsstörung: Besondere Vorsicht. [8]

Überdosierung und Antidot

Bei versehentlicher täglicher statt wöchentlicher Anwendung oder Verdacht auf schwere MTX-Toxizität: MTX sofort absetzen und unverzüglich ärztlich abklären. [42]

Calciumfolinat (Folinsäure, Leucovorin) ist das spezifische Antidot. Gewöhnliche Folsäure ersetzt keine Calciumfolinat-Rescue. [1], [47]

Akute versehentliche Überdosierung: metex PEN [1]: Calciumfolinat innerhalb einer Stunde i.v./i.m., mindestens in der Menge der schädigenden MTX-Dosis; Fortsetzung bis MTX <10⁻⁷ mol/l (=0,1 µmol/l).

Schwere Toxizität unter niedrig dosiertem MTX: In einer offenen, monozentrischen randomisierten Studie mit 38 Patienten wurden 15 mg Calciumfolinat i.v. alle 6 Stunden gegen 25 mg alle 6 Stunden geprüft. Nachträglich festgelegter primärer Endpunkt: 30-Tage-Mortalität. Eine Überlegenheit der höheren Dosis wurde nicht nachgewiesen; Äquivalenz ist nicht belegt. [47]

Low-dose-Toxizität: Die Überwachung der MTX-Serumspiegel ist hier nicht etabliert. Schwere Toxizität ist auch bei nicht nachweisbarem MTX-Spiegel möglich. [47]

Massive Überdosierung: Hydrierung und gegebenenfalls Harnalkalisierung zur Vermeidung tubulärer Präzipitation. Die FI berichtet wirksame Clearance durch akute intermittierende High-Flux-Hämodialyse; für konventionelle Hämo- und Peritonealdialyse ist eine verbesserte MTX-Elimination nicht belegt.[1]

Quellen und Links

Quellennummern gelten innerhalb dieses Medikamentenkapitels. DGRh-Therapieinformationen: jeweils unten genannter Originalstand.