Sjögren-Erkrankung Langfassung
Langfassung
Grundlagen: EULAR 2019 · DGRh Organmanifestationen 2022 · DGRh Sicca 2023 · BSR 2024 · SF PNS 2025
Ergänzend: ACR/EULAR-Sjögren-Klassifikationskriterien 2016 · EULAR CTD-ILD 2026 · ACR Schwangers 2020 · SMFM 2023 · DGRh RA 2026 · DGRh Wechselwirkung 2023 · DGRh Antimalaria 2020 · DOG Augen 2025
Diagnostik und Klassifikation
Klinische Abklärung
Anamnese: Augen-/Mundtrockenheit, Drüsenschwellung, Arthralgie/Arthritis, Fatigue; Haut-, neurologische, pulmonale und renale Symptome; Medikamente und Sicca-Differenzialdiagnosen
Anti-SSA/Ro; ergänzend ANA/ENA, RF, Blutbild, Kreatinin/eGFR, Elektrolyte einschließlich Bikarbonat, Urinstatus/Proteinurie, C3/C4, Immunglobuline und Elektrophorese; weitere Untersuchungen nach Organverdacht
Ausgangsbefunde zu Begleiterkrankungen: TSH, Leberwerte, Zöliakieserologie, CK und Vitamin D nach BSR 2024; Wiederholungen nach Befund und klinischer Notwendigkeit
Schirmer, okuläre Färbung und unstimulierter Speichelfluss standardisiert; bei möglichem anticholinergem Medikamenteneffekt ausreichend lange Pause vor der Messung, soweit medizinisch vertretbar
Lippenbiopsie gezielt, insbesondere bei SSA-Negativität und verbleibender diagnostischer Unsicherheit; keine Biopsiepflicht für jede Sicca
Speicheldrüsensonographie ergänzend; ersetzt in der Klassifikation weder Anti-SSA/Ro noch die Histologie
Eingang: mindestens eine definierte Sicca-Angabe oder Sjögren-Verdacht aufgrund mindestens eines positiven ESSDAI-Domänenitems
Sicca-Angaben: täglich belastend trockene Augen >3 Monate; wiederholtes Sand-/Fremdkörpergefühl; Tränenersatz >3-mal täglich; täglich trockener Mund >3 Monate; häufiges Trinken zum Schlucken trockener Nahrung
Ausschlüsse: Kopf-/Halsbestrahlung; aktive Hepatitis C mit positiver PCR; AIDS; Sarkoidose; Amyloidose; Graft-versus-Host-Erkrankung; IgG4-assoziierte Erkrankung
Kriterium: Punkte
Anti-SSA/Ro positiv: 3
Fokale lymphozytäre Sialadenitis der Lippenspeicheldrüse mit Fokusscore ≥1 Fokus/4 mm²: 3
Ocular Staining Score ≥5 oder van-Bijsterveld-Score ≥4 in mindestens einem Auge: 1
Schirmer ≤5 mm/5 min in mindestens einem Auge: 1
Unstimulierter Gesamtspeichelfluss ≤0,1 ml/min: 1
≥4 Punkte → Klassifikation erfüllt. Die klinische Diagnose bleibt eine eigenständige ärztliche Beurteilung. Originalkriterien, Tabelle 3
Therapie
Augen
Tränenersatz regelmäßig, bei häufigem Gebrauch konservierungsmittelfrei; Gel/Salbe nachts nach Bedarf
Bei persistierender Entzündung ophthalmologisch topische Glukokortikoide kurzzeitig, meist 2–4 Wochen, und/oder topisches Ciclosporin erwägen
Bei schwerer refraktärer Sicca autologe Serumaugentropfen bzw. ausgewählte Tränenwegsokklusion; Punctum-Plugs nach Beurteilung der Oberflächenentzündung
Kein einheitlicher nächster Behandlungsschritt für alle; bei Blepharitis/Meibomdrüsendysfunktion zusätzliche gezielte Behandlung. DGRh Sicca 2023, BSR
Ciclosporin-Augentropfen · Nach unzureichender Wirkung von Tränenersatz
- Ciclosporin-Augentropfen 0,1 %: 1 Tropfen je betroffenem Auge abends; schwere Keratitis trotz Tränenersatz
Mund
Bei Restfunktion mechanisch/gustatorisch stimulieren, z. B. zuckerfreier Kaugummi; bei relevanter Hypofunktion Pilocarpin erwägen
Bei ausgeprägtem Funktionsverlust Speichelersatz; lokale Maßnahmen auch bei systemischer Organtherapie fortführen
Konsequente Mundhygiene, topische Fluoridprophylaxe und zahnärztliche Verlaufskontrollen; orale Candidose bei passendem Befund gezielt behandeln. DGRh, orale Empfehlungen
Pilocarpin · Symptomtherapie bei Speichelrestfunktion
Cave: unkontrolliertes Asthma
- Pilocarpin: initial 5 mg p.o. täglich; wöchentliche Steigerung um 5 mg/d → 5 mg 3–4-mal täglich
- Ansprechen: ohne Besserung nach 2–3 Monaten Absetzen
Gelenke, Schmerz und Fatigue
- Arthralgie ohne Synovitis: symptomatisch, akute Analgetika-/NSAR-Anwendung kurzzeitig; bei chronischem nicht entzündlichem Schmerz Bewegung und multimodale Maßnahmen
- HCQ bei rezidivierenden artikulären Beschwerden bzw. ausgewählten systemischen Konstellationen erwägen; keine gesicherte generelle Wirkung auf die Sicca-Fatigue-Schmerz-Trias
- Bei objektiver, persistierender entzündlicher Arthritis DMARD-Therapie; MTX bevorzugte gebräuchliche Option nach DGRh Organmanifestationen 2022. SSZ kann eine Reserveoption sein, ist aber nicht gleich stark leitliniengestützt
- Ausgeprägte Fatigue plus systemische Beschwerden: zeitlich begrenzten HCQ-Versuch über 6–12 Monate nach BSR 2024 erwägen; Nutzen unsicher, schwache Empfehlung. Isolierte Fatigue rechtfertigt keine routinemäßige Immunsuppression. DGRh Organmanifestationen 2022, BSR
Hydroxychloroquin · Ausgewählte artikuläre Manifestationen · (Off-Label)
Cave: vorbestehende Makulopathie
- Hydroxychloroquin: 200–400 mg p.o. täglich; ≤5 mg/kg tatsächliches Körpergewicht/d; (Off-Label)
Cave: Retinopathie / QT-Verlängerung; Makulopathie laut FI kontraindiziert
- DGRh Wechselwirkung 2023: Azithromycin meiden; FI: Tamoxifen-Kombination nicht empfohlen; weitere Interaktionen
- DGRh Antimalaria 2020: Dosierung nach tatsächlichem Körpergewicht; Augen-, Muskel- und Herzmonitoring
Methotrexat (MTX) · Persistierende entzündliche Arthritis · (Off-Label)
Cave: CrCl <30 ml/min: KI
- Methotrexat (MTX): initial 15 mg p.o./s.c. einmal wöchentlich → bis 25 mg/Woche; entzündliche Arthritis; (Off-Label)
- Folsäure: Supplementation zu MTX
- DGRh Wechselwirkung 2023: Cotrimoxazol in antibiotischer Therapiedosis meiden; PJP-Prophylaxe mit 160/800 mg dreimal wöchentlich bei niedrig dosiertem MTX möglich; Interaktionen und Kontrollen
- DGRh Wechselwirkung 2023: unter Penicillinen MTX pausieren; Metamizol und Probenecid meiden; weitere Interaktionen
- Nierenfunktion – DGRh Wechselwirkung 2023: bei GFR ≤45 ml/min von MTX abraten; FI: CrCl 30–59 ml/min → 50 % der Dosis, <30 ml/min → kontraindiziert; Dosisanpassung
Systemische Organmanifestationen
- Behandlung nach aktivem Organbefund, Schweregrad und drohendem Schaden; nicht nach ESSDAI-Gesamtwert allein
- Glukokortikoide niedrigstmöglich und möglichst kurz; steroidsparende Therapie bei Bedarf früh ergänzen. Keine belegte Rangfolge eines Immunsuppressivums für sämtliche Organmanifestationen
- B-Zell-gerichtete Therapie bei schwerer refraktärer Systemerkrankung, besonders bei kryoglobulinämischer Vaskulitis, erwägen; die aktuelle PNS-Empfehlung sieht Rituximab bei vaskulitischer Neuropathie bereits initial vor
Manifestation: Vorgehen
Persistierende oder neue Drüsenschwellung: Infektion, Obstruktion und Lymphom abklären; akute entzündliche Schwellung zunächst symptomatisch, bei Bedarf kurzzeitig Glukokortikoide.
Zytopenie: Immunvermittelte Zytopenie von Medikamenteneffekt, Infektion und hämatologischer Erkrankung trennen; Schweregrad und Blutung/Hämolyse bestimmen den Behandlungspfad
Tubuläre Erkrankung/TIN: Kalium, Bikarbonat, Nierenfunktion und Urinbefund; Elektrolyt-/Alkalisubstitution bei tubulärer Azidose, bei aktiver interstitieller Entzündung nephrologisch Immunsuppression erwägen
Glomerulonephritis: Nephrologische Abklärung, häufig Biopsie; Kryoglobuline/Komplement und zugrunde liegenden GN-Typ einbeziehen; Induktion und Erhaltung nach histologischem und klinischem Phänotyp
ZNS-Beteiligung: Neurologische Abklärung: u. a. Vaskulitis, NMOSD, Meningitis; Differenzialdiagnosen und ggf. AQP4-IgG prüfen. Keine gemeinsame Therapie für alle ZNS-Syndrome
Sjögren-ILD: HRCT-Screening bei Risikokonstellation, z. B. höheres Alter, männliches Geschlecht, aktive extraglanduläre Erkrankung/erhöhte Entzündungswerte. Immunsuppression nach Ausmaß, Funktion und Verlauf; bei Progression zentraler CTD-ILD-Pfad
Rituximab · Schwere / refraktäre Organmanifestation · (Off-Label)
Cave: HBV-Reaktivierung
- Rituximab: 1.000 mg i.v. zweimal im Abstand von etwa 2 Wochen; Wiederbehandlung nach Organaktivität; (Off-Label)
Periphere Neuropathie
- Andere Ursachen gezielt ausschließen; neurologische Subtypisierung einschließlich Neurographie/EMG. Unauffällige Neurographie schließt eine Small-Fiber-Neuropathie nicht aus
- Neuropathischer Schmerz: initial z. B. Gabapentin, Pregabalin oder SNRI; symptomatische Therapie von der Behandlung einer immunvermittelten Schädigung trennen
Subtyp: Aktuelle Behandlungsempfehlung
Hoher Verdacht auf vaskulitische Neuropathie: Unverzüglich hoch dosierte systemische Glukokortikoide + Rituximab; bei fehlendem Ansprechen Glukokortikoide + Cyclophosphamid erwägen. IVIG nicht als Erstlinie
Immunvermittelte nicht vaskulitische Large-Fiber-Polyneuropathie: IVIG erwägen; bei progressivem/aggressivem Verlauf individueller Glukokortikoidversuch
Immunvermittelte Small-Fiber-Neuropathie: Bei unzureichender symptomatischer Behandlung und kürzlichem Beginn, schwerem oder progredientem Verlauf IVIG-Versuch über mindestens 3 Monate erwägen
Sensible Ganglionopathie mit erheblichen Symptomen: Rasche, intensive Behandlung mit mittel-/hoch dosierten Glukokortikoiden und immunmodulatorischer/immunsuppressiver Therapie
CIDP: Standardtherapie nach neurologischem CIDP-Pfad; nicht pauschal mit axonalen Neuropathien zusammenfassen
Die PNS-Empfehlungen beruhen überwiegend auf begrenzter Evidenz und Expertenkonsens; die initiale Kombination bei vaskulitischer Neuropathie ist dennoch stark empfohlen. Rituximab, Cyclophosphamid und Immunglobuline bei den genannten Sjögren-Neuropathien in der Regel (Off-Label) – Indikation; eine eigenständig zugelassene CIDP-Indikation präparatbezogen prüfen. Sjögren’s Foundation, PNS-Leitlinie
Monitoring und Sicherheit
ESSDAI für Systemaktivität, ESSPRI für Trockenheit/Schmerz/Fatigue; Organschaden und Begleiterkrankungen getrennt beurteilen
Lymphomabklärung bei neuen klinischen Befunden oder entsprechender Risikokonstellation
HCQ-Retinascreening und ILD-Verlauf mit eigenen Untersuchungen und Intervallen
ESSDAI: niedrig <5, moderat 5–13, hoch ≥14; Abnahme um ≥3 Punkte gilt als klinisch relevante Verbesserung. Therapieentscheidung zusätzlich nach betroffener Domäne und Schweregrad. ESSPRI: Mittelwert der drei 0–10-Skalen für Trockenheit, Schmerz und Fatigue. Originalarbeit
Fatigue: Schlafstörung, Anämie, Schilddrüsenerkrankung, Medikamente, Depression und körperliche Inaktivität mitbeurteilen; individuell angepasste Bewegung
Lymphomwarnzeichen: persistierende/zunehmende Drüsenschwellung, Lymphadenopathie, B-Symptome; zusätzliche Risiken u. a. Kryoglobulinämie, niedriges C4 und monoklonale Gammopathie. Zeitnahe gezielte Bildgebung/Histologie bei Verdacht; Lymphombehandlung nach Histologie und Stadium
Kontrollintervalle nach Organaktivität, Verlauf, Lymphomrisiko und Therapie; keine belastbar vorgegebene Einheitsfrequenz für alle Patient:innen
Hydroxychloroquin: Augenbasis Monat 0–6 – DGRh Antimalaria 2020; jährlich ab dem 5. Therapiejahr, bei Risikofaktoren ab Beginn – DOG Augen 2025. FI-Abweichung: Kontrollen vor Beginn und alle 3 Monate; Details
Hydroxychloroquin – DGRh Antimalaria 2020: CK/LDH vor Beginn und alle 3–6 Monate; neue Schwäche/Dysphagie oder kardiale Auffälligkeit → gezielte Abklärung DGRh Antimalaria 2020 · DOG Augen 2025
Bekannte Sjögren-ILD: FVC, DLCO und FEV1 in den ersten 12 Monaten alle 3–6 Monate, danach mindestens alle 6–12 Monate und bei Progressionsverdacht; HRCT nach 1–2 Jahren erwägen, besonders bei erhöhtem Risiko oder Progressionsverdacht. Evidenz für diese Intervalle sehr niedrig. Nach negativem Screening kein evidenzgesichertes serielles HRCT-Programm. EULAR CTD-ILD 2026
Reproduktion
Anti-SSA/Ro-/Anti-SSB/La-Status präkonzeptionell bzw. früh in der Schwangerschaft klären; Betreuung mit Perinatalmedizin
Fetale Überwachung risikoadaptiert; Nutzen routinemäßiger serieller PR-Intervallmessungen unsicher, Empfehlungen uneinheitlich
Arzneimittelverträglichkeit bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit: zentrales Reproduktionsmodul
ACR Schwangers 2020, bedingte Empfehlungen bei Anti-SSA/Ro und/oder Anti-SSB/La: ohne zuvor betroffenes Kind serielle fetale Echokardiographie ab SSW 16–18 bis SSW 26, seltener als wöchentlich; das genaue Intervall ist nicht festgelegt. Nach vorausgegangenem kindlichem Herzblock/neonatalem Lupus wöchentlich im gleichen Zeitfenster
Die ACR Schwangers 2020 empfiehlt HCQ in dieser Antikörperkonstellation während der Schwangerschaft bedingt; individuelle Indikation und bereits bestehende Behandlung berücksichtigen. (Off-Label) – bei alleiniger Sjögren-/Antikörperindikation
Abweichende obstetrische Empfehlung: SMFM 2023, bestätigt 2025, rät im SLE-Schwangerschaftskontext von routinemäßigen seriellen fetalen Echokardiographien zur PR-Intervallmessung außerhalb klinischer Studien ab. Überwachungsplan mit dem betreuenden Zentrum festlegen. ACR Schwangers 2020, SMFM
Quellen und Links
EULAR 2019: EULAR recommendations for the management of Sjögren's syndrome with topical and systemic therapies. Ramos-Casals et al.; Ann Rheum Dis 2020;79:3–18.
DGRh Organmanifestationen 2022: Therapie des Sjögren-Syndroms: extraglanduläre Manifestationen. DGRh-Empfehlungen, 01.04.2022.
BSR 2024: British Society for Rheumatology guideline on management of adult and juvenile onset Sjögren disease. Online 2024, Heftpublikation 2025.
SF PNS 2025: Clinical Practice Guideline for Evaluation and Management of Peripheral Nervous System Manifestations in Sjögren’s Disease. Sjögren’s Foundation, online 01.12.2025.
ACR/EULAR-Sjögren-Klassifikationskriterien 2016: 2016 American College of Rheumatology/European League Against Rheumatism Classification Criteria for Primary Sjögren's Syndrome. Shiboski et al.; publiziert 2017.
EULAR CTD-ILD 2026: ERS/EULAR clinical practice guidelines for connective tissue disease-associated interstitial lung disease. Antoniou et al.; Eur Respir J 2026;67:2402533.
ACR Schwangers 2020: 2020 American College of Rheumatology Guideline for the Management of Reproductive Health in Rheumatic and Musculoskeletal Diseases. Sammaritano et al.
SMFM 2023: Society for Maternal-Fetal Medicine Consult Series #64: Systemic lupus erythematosus in pregnancy. 2023.
DGRh RA 2026: Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten. DGRh/AWMF S3-Leitlinie 060-004, Version 3.0, Stand 16.08.2026. Langfassung.
DGRh Wechselwirkung 2023: Bewertung von Wechselwirkungen und Dosierungsempfehlungen von synthetischen DMARDs – Evidenz- und konsensbasierte Empfehlungen auf Basis einer systematischen Literatursuche. Fiehn et al.; Z Rheumatol 2023;82:151–162.
DGRh Antimalaria 2020: Sicherheitsmanagement der Therapie mit Antimalariamitteln in der Rheumatologie. Interdisziplinäre Empfehlungen auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche. Fiehn et al.; Z Rheumatol 2020;79:186–194.
DOG Augen 2025: Augenärztliche Screening-Untersuchungen bei Therapie mit Chloroquin oder Hydroxychloroquin. DOG/BVA/RG; S1-Leitlinie, AWMF 045-016, Juli 2025.
- ACR/EULAR-Klassifikationskriterien 2016; publiziert 2017, Tabelle 3
- EULAR-Empfehlungen zum Management; 2019, publiziert 2020
- DGRh: Extraglanduläre Manifestationen, 01.04.2022; DGRh: Sicca, 15.07.2023
- BSR: Sjögren-Leitlinie, online 2024, Heftpublikation 2025
- Sjögren’s Foundation: PNS-Leitlinie, online 01.12.2025; offizielle Kurzfassung, Datei 2026
- ERS/EULAR: CTD-ILD-Leitlinie
- AAO: HCQ-Retinopathiescreening, Revision 2025, publiziert 2026
- US-Empfehlungen zur oralen Versorgung; US-Empfehlungen zu muskuloskelettalen Manifestationen, einschließlich SSZ als Reserve
- ESSDAI-/ESSPRI-Aktivitäts- und Verbesserungsschwellen
- ACR-Reproduktionsleitlinie 2020; SMFM Consult 64
- DGRh-S3-RA-Leitlinie 2026, Dosierungsgrundlage für MTX bei entzündlicher Arthritis; präparatbezogene Fachinformationen bei den Wirkstoffzeilen
Leitlinien und weiterführende Quellen
Diese redaktionelle Zusammenfassung unterstützt die fachliche Orientierung. Sie ersetzt weder die Originalleitlinie noch die ärztliche Entscheidung im Einzelfall.