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Psoriasisarthritis (PsA) Langfassung

Langfassung

Grundlagen: EULAR 2023 · EULAR D2M/TR 2026 · GRAPPA 2021 · S3 Psoriasis 2025

Ergänzend: EULAR Infektionen 2022 · DGRh Wechselwirkung 2023

Link zur Kurzfassung

Diagnostik und Klassifikation

Klinische Beurteilung

Aktive Suche nach Haut- und Nagelpsoriasis, einschließlich Psoriasisanamnese; Gelenke, Enthesen und Daktylitis dokumentieren

Axiale Symptome, Uveitis und CED gesondert erfassen; Therapieauswahl an den tatsächlich betroffenen Domänen ausrichten

CRP normal: aktive PsA weiterhin möglich; klinische Befunde und bei Bedarf gezielte Bildgebung berücksichtigen

RF/ACPA helfen bei der Abgrenzung insbesondere zur RA; weder Seronegativität noch Seropositivität bestimmen die Diagnose allein

Bei Enthesenschmerz entzündliche Aktivität von mechanischer Belastung und anderen Schmerzursachen abgrenzen; Bildgebung bei diagnostischer Unsicherheit

CASPAR-Klassifikationskriterien

Voraussetzung: entzündliche artikuläre Erkrankung von Gelenken, Wirbelsäule oder Enthesen. Anschließend folgende Merkmale zählen:

Aktuelle Psoriasis: 2 Punkte; Haut- oder Kopfhautpsoriasis, ärztlich festgestellt

Eigene Psoriasisanamnese: 1 Punkt, nur ohne aktuelle Psoriasis

Psoriasis in der Familie: 1 Punkt bei Verwandten 1. oder 2. Grades, nur ohne aktuelle Psoriasis und ohne eigene Psoriasisanamnese

Typische psoriatische Nageldystrophie: 1 Punkt; z. B. Onycholyse, Tüpfelung oder Hyperkeratose bei aktueller Untersuchung

Rheumafaktor negativ: 1 Punkt

Daktylitis: 1 Punkt; aktuell oder frühere, rheumatologisch dokumentierte Daktylitis

Juxtaartikuläre Knochenneubildung: 1 Punkt; im konventionellen Röntgen von Hand/Fuß, Osteophyten ausgenommen

  • Im Psoriasisbereich nur eine Alternative: aktuelle Psoriasis, Eigen- und Familienanamnese nicht addieren
  • ≥3 Punkte bei erfüllter Eingangsvoraussetzung → CASPAR-Klassifikation erfüllt
  • CASPAR ist kein Schweregradscore; eine klinische PsA-Diagnose bleibt eine ärztliche Gesamtbeurteilung

Therapie

Periphere Arthritis

  • NSAR zur Symptomkontrolle, lokale Glukokortikoidinjektionen als Ergänzung; orale Glukokortikoide sind keine reguläre Standardstrategie der EULAR 2023-Empfehlungen
  • Polyarthritis oder Mono-/Oligoarthritis mit ungünstigen Prognosefaktoren: rascher csDMARD-Beginn. Prognosefaktoren: Strukturschaden, erhöhte Akutphase, Daktylitis oder Nagelbeteiligung
  • MTX bei klinisch relevanter Hautbeteiligung bevorzugen; Leflunomid oder Sulfasalazin als weitere csDMARD-Optionen für periphere Arthritis
  • csDMARD-Wirkung nach etwa 12 Wochen beurteilen; unzureichende Therapie nicht bis zum Sechsmonatsziel unverändert fortsetzen
  • Nach unzureichender Wirksamkeit von ≥1 csDMARD: TNFi, IL-17i, IL-23i oder IL-12/23i nach Manifestationen; weitere Optionen nach Vorbehandlung
  • JAK-Inhibitor bei unzureichendem Ansprechen auf mindestens ein bDMARD oder wenn ein bDMARD ungeeignet ist; Sicherheitsregeln beachten
  • Apremilast bei milder Erkrankung nach csDMARD-Versagen erwägen, wenn weder bDMARD noch JAK-Inhibitor geeignet sind. „Mild“: oligoartikuläre/entheseale Erkrankung ohne ungünstige Prognosefaktoren und mit begrenzter Hautbeteiligung
  • Die aktuelle PsA-Zulassung von Deucravacitinib ist im Wirkstoffdetails berücksichtigt; das EULAR 2023 enthält hierfür noch keine Therapieposition

csDMARDs · Methotrexat, Leflunomid; Sulfasalazin (Off-Label) · Therapiebeginn · periphere Arthritis

Cave: MTX: CrCl <30 ml/min: KI

    • Methotrexat (MTX): 15 mg p.o./s.c. einmal wöchentlich → 20–25 mg/Woche nach Verträglichkeit
    • Folsäure: Supplementation zu MTX
    • Leflunomid: 20 mg p.o. einmal täglich; FI-Aufsättigung bei PsA: 100 mg/d für 3 Tage
    • Sulfasalazin: initial 500 mg p.o./d → 1 g zweimal täglich; periphere Arthritis; (Off-Label)
    • MTX bei CrCl 30–59 ml/min: Dosisreduktion; CrCl <30 ml/min: KI
    • DGRh Wechselwirkung 2023: Cotrimoxazol in antibiotischer Therapiedosis meiden; PJP-Prophylaxe mit 160/800 mg dreimal wöchentlich bei niedrig dosiertem MTX möglich; Interaktionen und Kontrollen
    • DGRh Wechselwirkung 2023: unter Penicillinen MTX pausieren; Metamizol und Probenecid meiden; weitere Interaktionen
    • Nierenfunktion – DGRh Wechselwirkung 2023: bei GFR ≤45 ml/min von MTX abraten; FI: CrCl 30–59 ml/min → 50 % der Dosis, <30 ml/min → kontraindiziert; Dosisanpassung
    • DGRh Wechselwirkung 2023: Eisen zeitlich getrennt einnehmen; bei Digoxin Wirkung/ggf. Spiegel kontrollieren; weitere Interaktionen
    • Interaktionen – FI: Rosuvastatin höchstens 10 mg/d; unter Vitamin-K-Antagonisten INR engmaschiger; weitere Interaktionen
    • Nierenfunktion: mäßige/schwere Einschränkung laut EU-FI kontraindiziert; DGRh Wechselwirkung 2023 empfiehlt unveränderte Dosis; Quellenunterschied

Axiale PsA

  • Bei klinisch relevanter axialer Erkrankung und unzureichendem NSAR-Ansprechen TNF-, IL-17A-, IL-17A/F- oder JAK-Inhibition erwägen
  • csDMARDs behandeln die axiale Erkrankung nicht ausreichend; eine periphere Begleitarthritis gesondert beurteilen
  • IL-23-/IL-12/23-Inhibitoren nicht aus ihrer Haut- oder peripheren Gelenkwirksamkeit in den axialen Standardpfad übernehmen

Enthesitis und Daktylitis

  • Eindeutige entzündliche Enthesitis sichern; mechanische und andere nichtentzündliche Schmerzursachen berücksichtigen
  • Bei unzureichendem Ansprechen auf NSAR oder lokale Glukokortikoidinjektionen bDMARD erwägen; keine obligatorische csDMARD-Vorstufe für isolierte Enthesitis
  • Vor Eskalation klinische Entzündungsaktivität und Bildgebungsbefund abgleichen
  • Daktylitis in Aktivitäts- und Domänenbeurteilung aufnehmen; bei peripherer Mono-/Oligoarthritis zugleich ungünstiger Prognosefaktor

Nichtmuskuloskelettale Manifestationen und Wechsel

  • Klinisch relevante Hautpsoriasis: IL-17A-, IL-17A/F-, IL-23- oder IL-12/23-Inhibition bevorzugt berücksichtigen
  • Uveitis: monoklonalen TNF-Inhibitor bevorzugen; konkrete okuläre Zulassung beachten
  • CED: hierfür wirksamen monoklonalen TNF-Inhibitor, IL-23-, IL-12/23- oder JAK-Inhibitor nach konkreter CED-Zulassung und Sicherheit auswählen; IL-17-Hemmung bei aktiver CED vermeiden
  • Bei unzureichender Wirkung oder Unverträglichkeit Wechsel des bDMARD/JAK-Inhibitors erwägen; auch ein Wechsel innerhalb einer Klasse ist möglich
  • Therapieentscheidung gemeinsam treffen; Nutzen für einzelne Domänen, Begleiterkrankungen und Präferenzen abwägen

TNFi · Adalimumab, Etanercept, Certolizumab pegol, Golimumab, Infliximab · Nach csDMARD-Versagen; axial / Enthesitis eigener Pfad

Cave: schwere Herzinsuffizienz (NYHA III/IV)

    • Adalimumab: 40 mg s.c. alle 2 Wochen
    • Etanercept: 50 mg s.c. einmal wöchentlich; alternativ 25 mg zweimal wöchentlich
    • Certolizumab pegol: 400 mg s.c. Woche 0, 2, 4; danach 200 mg alle 2 Wochen; bei bestätigtem Ansprechen alternativ 400 mg alle 4 Wochen
    • Golimumab: 50 mg s.c. einmal monatlich; >100 kg und unzureichendes Ansprechen nach 3–4 Dosen: ggf. 100 mg monatlich
    • Infliximab i.v.: 5 mg/kg Woche 0, 2, 6; danach alle 8 Wochen
    • Infliximab s.c.: nach 5 mg/kg i.v. Woche 0 und 2: 120 mg s.c. ab Woche 6, danach alle 2 Wochen
    • Certolizumab/Infliximab: + MTX; Monotherapie bei MTX-Unverträglichkeit/-Ungeeignetheit

IL-17i · Secukinumab, Ixekizumab, Bimekizumab · Nach csDMARD-Versagen; axial / Enthesitis eigener Pfad

Cave: CED: nicht empfohlen

    • Secukinumab: 150 mg s.c. Woche 0, 1, 2, 3, 4; danach alle 4 Wochen; nach TNFi-Versagen 300 mg im gleichen Schema; bei unzureichender Wirkung ggf. Steigerung auf 300 mg
    • Ixekizumab: 160 mg s.c. Woche 0; danach 80 mg alle 4 Wochen
    • Bimekizumab: 160 mg s.c. alle 4 Wochen
    • Relevante begleitende Psoriasis: jeweilige Psoriasis-Dosierung

IL-23i · Guselkumab, Risankizumab · Nach unzureichender csDMARD-Wirksamkeit

  • Guselkumab: 100 mg s.c. Woche 0 und 4; danach alle 8 Wochen; hohes Gelenkschadensrisiko: ggf. alle 4 Wochen
  • Risankizumab: 150 mg s.c. Woche 0 und 4; danach alle 12 Wochen

Ustekinumab · Nach unzureichender csDMARD-Wirksamkeit

  • Ustekinumab: 45 mg s.c. Woche 0 und 4; danach alle 12 Wochen; >100 kg: alternativ 90 mg

JAKi · Upadacitinib, Tofacitinib + MTX · Nach bDMARD-Versagen / -Ungeeignetheit · Sicherheitsselektion

Cave: MACE-/Malignom-/VTE-Risiko; Auswahlbeschränkungen

    • Upadacitinib: 15 mg Retard p.o. einmal täglich; allein oder + MTX
    • Tofacitinib: 5 mg p.o. zweimal täglich; alternativ 11 mg Retard p.o. einmal täglich; + MTX
    • Nur ohne geeignete Alternative: ≥65 Jahre; aktuelles/früheres langjähriges Rauchen; erhöhtes kardiovaskuläres-/Malignomrisiko
    • VTE-Risiko: besondere Vorsicht
    • Tofacitinib – FI: starke CYP3A4-Hemmung oder mäßige CYP3A4-/starke CYP2C19-Hemmung → 5 mg Filmtablette einmal täglich statt 5 mg zweimal täglich / 11 mg Retard; z. B. Ketoconazol / Fluconazol
    • Upadacitinib – FI: starke CYP3A4-Hemmer → 15 mg/d mit Vorsicht; Grapefruit vermeiden
    • Weitere Interaktionen / Organfunktion: substanzbezogene Anpassungen

Abatacept · Monotherapie oder + MTX · Nach unzureichender DMARD-Wirksamkeit

  • Abatacept: 125 mg s.c. einmal wöchentlich; allein oder + MTX
  • I.v. alternativ: <60 kg: 500 mg; 60–100 kg: 750 mg; >100 kg: 1.000 mg; Woche 0, 2, 4, danach alle 4 Wochen
  • Auswahl: nach DMARD-Versagen einschließlich MTX; keine zusätzlich systemisch behandlungsbedürftige Hautpsoriasis

Apremilast · Milde Erkrankung; bDMARD / JAKi ungeeignet

  • Apremilast: nach 5-tägiger Titration 30 mg p.o. zweimal täglich; CrCl <30 ml/min: 30 mg einmal täglich
  • Ansprechen: ohne Nutzen nach 24 Wochen Fortführung überdenken

Deucravacitinib · Nach unzureichender DMARD-Wirksamkeit · neuere Option · Ergänzung nach [EULAR 2023](https://doi.org/10.1136/ard-2024-225531)

  • Deucravacitinib: 6 mg p.o. einmal täglich; allein oder + MTX; nach unzureichender DMARD-Wirksamkeit/-Verträglichkeit
  • Ansprechen: ohne Nutzen nach 24 Wochen Beendigung erwägen

Difficult-to-manage und treatment-refractory PsA

  • Gemeinsam: leitliniengerechte Behandlung, Therapieversagen bei ≥2 b/tsDMARDs mit ≥2 Wirkmechanismen und problematisches Management aus Sicht von Patient:in und/oder Rheumatologie
  • D2M: primäres/sekundäres Wirkversagen oder Abbruch wegen Nebenwirkungen, Intoleranz oder Kontraindikationen. Zusätzlich mindestens 1 Persistenzmerkmal:
    • niedrige Aktivität nicht erreicht oder nicht gehalten
    • aktive extramuskuloskelettale PsA-Manifestation
    • objektive Entzündungsaktivität
  • TR: primäres/sekundäres Wirkversagen; Abbrüche allein wegen Nebenwirkungen, Intoleranz oder Kontraindikationen genügen nicht. Mindestens 2 der drei Persistenzmerkmale, davon objektive Entzündung zwingend; andere Ursachen einschließlich Komorbiditäten oder psychosozialer Faktoren als Treiber der Persistenz ausschließen
  • Objektive Entzündung: klinische Zeichen, erhöhte Akutphase und/oder entzündliche Bildgebung; erhöhtes CRP nicht zwingend
  • D2M erfordert alle drei Definitionsbereiche, TR zusätzlich den Ausschluss anderer Persistenztreiber. Begleiterkrankungen können bei TR vorliegen

Deeskalation

  • Bei anhaltender Remission individuell erwägen
  • Gemeint ist Dosisreduktion, gegebenenfalls durch Intervallverlängerung; kein routinemäßiges vollständiges Absetzen
  • Reduktion und Verlaufskontrollen gemeinsam vereinbaren; bei Wiederanstieg entzündlicher Aktivität Therapie neu anpassen
  • (Off-Label) – Dosis/Frequenz, soweit das gewählte Reduktionsschema von der konkreten Fachinformation abweicht; kein allgemeines PsA-Ausschleichschema vorgegeben

Monitoring und Sicherheit

Aktivität und Therapieziele

  • DAPSA/cDAPSA zur peripheren Gelenkaktivität; MDA/VLDA und zusätzliche Domänenbeurteilung für eine umfassendere Bewertung
  • DAS28 erfasst insbesondere Füße und weitere relevante PsA-Domänen unzureichend; nicht als Gesamt-PsA-Instrument verwenden
  • Haut: mindestens PASI75 nach Induktion; PASI90 oder absoluter PASI <2 oder DLQI ≤1 anstreben. Special Sites und Nägel zusätzlich domänenspezifisch bewerten
  • Persistierende Schmerzen trotz Entzündungskontrolle: strukturelle, mechanische und weitere Schmerztreiber prüfen, nicht allein deshalb Immunsuppression eskalieren

Spezifisches Medikamentenmonitoring

  • Leflunomid: Blutdruck vor Beginn und regelmäßig im Verlauf
  • IL-17i: neue/verschlechterte CED-Symptome
  • Apremilast: Gewicht und depressive/suizidale Symptome

Weitere Kontrollen und Dosisanpassungen: Adalimumab · Bimekizumab · Upadacitinib · Medikamentenübersicht

Infektionsscreening und Impfungen

JAK- und TYK2-Sicherheit

  • JAK-Inhibitoren bei ≥65 Jahren, aktuellem oder längerem früherem Rauchen, erhöhtem kardiovaskulärem oder Malignitätsrisiko nur, wenn keine geeignete Alternative verfügbar ist
  • VTE-Risikofaktoren gesondert prüfen; hier besondere Vorsicht. Infektionen einschließlich Herpes zoster, Blutbild, Leberwerte und Lipide präparatbezogen berücksichtigen
  • Unklar: Ob selektive TYK2-Hemmung dieselben unerwünschten Effekte wie JAK-Hemmung verursacht. Für Deucravacitinib war in den Studien kein erhöhtes MACE-/VTE-Risiko erkennbar; Langzeitbewertung läuft. Langzeitrisiken bleiben Gegenstand der Bewertung

Begleiterkrankungen und nichtmedikamentöse Maßnahmen

  • Gewicht/Adipositas, kardiovaskuläre Risikofaktoren und metabolische Begleiterkrankungen aktiv behandeln
  • Regelmäßige Bewegung und bedarfsgerechte Physiotherapie; Funktion, Belastbarkeit und Teilhabe berücksichtigen
  • Depression und psychosoziale Belastung erfassen; Rheumatologie, Dermatologie sowie bei Bedarf Ophthalmologie/Gastroenterologie abstimmen

Quellen und Links

EULAR 2023: EULAR recommendations for the management of psoriatic arthritis with pharmacological therapies: 2023 update. Gossec et al.; Ann Rheum Dis 2024;83:706–719.

EULAR D2M/TR 2026: EULAR definitions of difficult-to-manage and treatment-refractory psoriatic arthritis. Marzo-Ortega et al.; Ann Rheum Dis 2026;85:61–74.

GRAPPA 2021: Group for Research and Assessment of Psoriasis and Psoriatic Arthritis (GRAPPA): updated treatment recommendations for psoriatic arthritis 2021. Coates et al.; Nat Rev Rheumatol 2022;18:465–479.

S3 Psoriasis 2025: S3-Leitlinie Therapie der Psoriasis vulgaris. AWMF 013-001, Version 8.2, Stand 23.07.2025.

EULAR Infektionen 2022: 2022 EULAR recommendations for screening and prophylaxis of chronic and opportunistic infections in adults with autoimmune inflammatory rheumatic diseases. Fragoulis et al.; Ann Rheum Dis 2023;82:742–753.

DGRh Wechselwirkung 2023: Bewertung von Wechselwirkungen und Dosierungsempfehlungen von synthetischen DMARDs – Evidenz- und konsensbasierte Empfehlungen auf Basis einer systematischen Literatursuche. Fiehn et al.; Z Rheumatol 2023;82:151–162.

MTX-FI: Methotrexat: Fachinformation, Abschnitte 4.2–4.5.

Leflunomid-FI: Leflunomid: EU-Produktinformation, Abschnitte 4.2–4.5.

Sulfasalazin-FI: Sulfasalazin: Fachinformation, Februar 2025, Abschnitte 4.2–4.5.

Tofacitinib-FI: Tofacitinib: EU-Produktinformation, Abschnitte 4.2–4.5; Filmtabletten, Retardtabletten, Lösung.

Upadacitinib-FI: Upadacitinib: EU-Produktinformation, Abschnitte 4.2–4.5.

  • Tofacitinib 11 mg Retard – Fachinformation, 18.08.2026, Abschnitte 4.1/4.2: Erwachsenenregime bei RA, PsA und r-axSpA.
  • Gossec et al.: EULAR recommendations for the management of psoriatic arthritis with pharmacological therapies – 2023 update. Ann Rheum Dis 2024;83:706–719; insbesondere Tabelle 2, Empfehlungen 1–11.
  • Taylor et al.: Classification criteria for psoriatic arthritis – CASPAR. Arthritis Rheum 2006;54:2665–2673; Tabelle 6 und Herleitung der Zählregel.
  • Marzo-Ortega et al.: EULAR definitions of difficult-to-manage and treatment-refractory PsA. Ann Rheum Dis 2026;85:61–74; Tabelle 2 einschließlich Fußnoten.
  • Coates et al.: GRAPPA updated treatment recommendations for psoriatic arthritis 2021. Nat Rev Rheumatol 2022;18:465–479.
  • AWMF 013-001: S3-Leitlinie Therapie der Psoriasis vulgaris. Version 8.2, Stand 23.07.2025; Hautziele und dermatologische Therapiesicherheit. Publizierte Kurzfassung, Teil 1.
  • Fragoulis et al.: EULAR recommendations for screening and prophylaxis of chronic and opportunistic infections. Ann Rheum Dis 2023;82:742–753.
  • EMA: Sicherheitsmaßnahmen für JAK-Inhibitoren.
  • Produktinformationen: direkte offizielle Produktseiten/Fachinformationen sind in diesem Quellenblock aufgeführt; maßgeblich sind Anwendungsgebiet, Dosierung, Kontraindikationen und Warnhinweise der konkreten Darreichungsform.
  • Methotrexat-Fertigpen; Leflunomid; Sulfasalazin
  • Adalimumab; Etanercept; Certolizumab pegol; Golimumab; Infliximab
  • Secukinumab; Ixekizumab; Bimekizumab; Guselkumab; Risankizumab; Ustekinumab
  • Abatacept, FI 4.1/4.2
  • Upadacitinib; Tofacitinib; Deucravacitinib; Apremilast
Originalquellen

Leitlinien und weiterführende Quellen

29
Klassifikationskriterien Kalkulator PsAmy.crf.one↗DAPSA(PsA)my.dermatools.net↗DAS 28rheumcalc.com↗EULAR recommendations for the management of psoriatic arthritis with pharmacological therapies: 2023 updatepmc.ncbi.nlm.nih.gov↗EULAR recommendations for the management of psoriatic arthritis with pharmacological therapies: 2023 updatepubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗Group for Research and Assessment of Psoriasis and Psoriatic Arthritis (GRAPPA): updated treatment recommendations for psoriatic arthritis 2021nature.com↗AWMF-Leitlinienseiteawmf.org↗EULAR points to consider for the definition of clinical and imaging features suspicious for progression from psoriasis to psoriatic arthritisard.bmj.com↗EULAR points to consider for the definition of clinical and imaging features suspicious for progression from psoriasis to psoriatic arthritispubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗Treating axial spondyloarthritis and peripheral spondyloarthritis, especially psoriatic arthritis, to target: 2017 update of recommendations by an international task forceard.bmj.com↗EULAR recommendations for the use of imaging in the diagnosis and management of spondyloarthritis in clinical practiceard.bmj.com↗EULAR recommendations for the use of imaging in the diagnosis and management of spondyloarthritis in clinical practicepubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗EULAR points to consider and consensus definitions for difficult-to-manage and treatment-refractory psoriatic arthritispubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗AWMF – S3 Psoriasis-Arthritis 060-013awmf.org↗EMA JAK-Inhibitoren – Sicherheitsverfahrenema.europa.eu↗EMA Sotyktuema.europa.eu↗Fachinfo-Servicefachinfo.de↗EMA Medicinesema.europa.eu↗Classification criteria for psoriatic arthritis: development of new criteria from a large international studypubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗Disease activity in psoriatic arthritis (PsA): defining remission and treatment success using the DAPSA scorepubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗Disease activity in psoriatic arthritis (PsA): defining remission and treatment success using the DAPSA scoreard.bmj.com↗Defining minimal disease activity in psoriatic arthritis: a proposed objective target for treatmentpubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗Validation of minimal disease activity criteria for psoriatic arthritis using interventional trial datapubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗A patient-derived and patient-reported outcome measure for assessing psoriatic arthritis: elaboration and preliminary validation of the Psoriatic Arthritis Impact of Disease (PsAID) questionnaire, a 13-country EULAR initiativepubmed.ncbi.nlm.nih.gov↗Clinical and epidemiological research Extended reportard.bmj.com↗Validity and score interpretation of the 12-item Psoriatic Arthritis Impact of Disease: an analysis of pooled data from two phase 3 trials of bimekizumab in patients with psoriatic arthritisrmdopen.bmj.com↗BASDAI versus ASDAS in evaluating axial involvement in patients with psoriatic arthritis: a pooled analysis of two phase 3 studiesacademic.oup.com↗Validity and score interpretation of the 12-item Psoriatic Arthritis Impact of Disease: an analysis of pooled data from two phase 3 trials of bimekizumab in patients with psoriatic arthritispmc.ncbi.nlm.nih.gov↗Normal C-reactive protein in active psoriatic arthritis: results from real-world clinical practicedoi.org↗

Diese redaktionelle Zusammenfassung unterstützt die fachliche Orientierung. Sie ersetzt weder die Originalleitlinie noch die ärztliche Entscheidung im Einzelfall.

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